Neue Energie für´s Rombold-Areal
Im Rahmen der Projektgruppe Energie der
„Zukunftswerkstatt Rombold Areal“
haben auch Mitglieder des Solarvereins Vorschläge unterbreitet zu einer vollständigen Energieversorgung des Gesamt-Quartiers aus erneuerbaren Energien.
Selbstverständlich sollen die Dachflächen zur Solarstrom-Erzeugung herangezogen werden, aber auch freistehende Sonnensegel könnten beispielsweise im Hangbereich angeordnet werden. Strom und gleichzeitig Wärme kann aus vielfach erprobten Blockheizkraftwerken gewonnen werden, die mit heimischen Energieträgern wie Holzhackschnitzeln zu befeuern wären. Sollte es zur Beseitigung von Altlasten erforderlich werden grössere Bodenmassen auszutauschen sind im gleichen Zuge Energiekörbe einzusetzen, die die Erdwärme nutzen können. Die Wärmeverteilung erfolgt dann über ein Nahwärmenetz, an das auch Nachbargebäude des Rombold-Areals bis hin zum Bildungszentrum angeschlossen werden können.
Ein besonderes Augenmerk ist dem Nutzungskonzept der Bestandsgebäude zu widmen. Sollten die Ziegelbauten für beheizte Nutzungen herangezogen werden sind diese mit bester Wärmedämmung auszustatten, wobei von den schönen Backstein-Fassaden nicht mehr viel zu sehen wäre. Deshalb wird vorgeschlagen, die Ziegelbauten vorwiegend für „Kaltnutzungen“ und Überdachungen zu verwenden, oder ein sogenanntes „Raum-im-Raum-System“ anzuwenden. Hierbei wird, beispielsweise in eine alte Produktionshalle hinein, eine hochwärmegedämmte Box eingestellt, die sämtliche „Warmnutzungen“ beinhaltet.
Neubauten sollen generell im Nullenergie oder Plusenergie-Standard errichtet werden. Regenwassernutzung und Abwasser-Reaktivierung runden die Ressourcen schonende Gebäude-Konzeption ab.
Aber auch mit der Frage der Mobilität hat sich die Arbeitsgruppe beschäftigt. So könnte das Rombold-Areal eine Startinitiative bilden für Carsharing, Elektromobile und Elektrobikes im Weissacher Tal, wobei das Quartier ohne weiteres als (benzin-) autofreie Zone ausgebildet werden kann.
Würde es nun noch gelingen den imposanten Kamin der ehemaligen Tonwarenfabrik zum Aufwind-Generator umzufunktionieren, wäre dem Anspruch nach einem Leuchtturm-Projekt für Wahr Genüge getan!
Im Nachgang zum Treffen der Zukunftswerkstatt Rombold-Areal
am 22. Juni 2009 in Weissach im Tal
Peter Brinkmann, Dipl. Ing. Architekt, Vorsitzender des Solar e.V.
Hauptversammlung
25. Mai 2012, 19.30 Uhr
Bürgerhaus Unterweissach
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für Baden-Württemberg
und dazu eine ausführliche Beschreibung mit Hintergrundinfos als PDF-Datei (3,2 MByte)
Entwurf:
Windenergieerlass für BW (pdf-Datei) vom 23.12.11
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