Einspeisevergütung

 

Ernten Sie PV-Strom!

Benutzen Sie einfach die Onlineberechnung von Valentin EnergieSoftware, um zu ermitteln, welchen Ertrag eine PV-Anlage auf Ihrem Hausdach erbringen würde. Sämtliche notwendigen Parameter: Größe, Dachneigung, Himmelsrichtung, Kollektortyp, Breitengrad etc. können bei dem Bild-Schema (bitte zum Aufrufen anklicken) eingestellt werden.

 

Die Bundesnetzagentur

ist verpflichtet, gemäß § 20 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Degressions- und Vergütungs- Sätze für PV-Anlagen nach den §§ 32 und 33 zum 31. Oktober eines jeden Jahres im Bundesanzeiger zu veröffentlichen, mehr bei www.bundesnetzagentur.de.

 

Die Konditionen- Übersicht für Endkreditnehmer in den Förder- Programmen der KfW Mittelstands- und Förderbank gibt es hier (Stand 1.10.10).

Sonnige Zeiten für Solarstrom -

zum Thema Nutzung und Erforschung von Solartechnologien

von Fred Solzbacher, Solar e.V. WBW – im Juli 2009

Was Thomas A. Edison bereits 1931 zu Henry Ford sagte, ist bemerkenswert:

„Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.“

Deutschland erlebt im Bereich der Solartechnik einen “Boom” und es sind Tausende neuer Arbeitsplätze entstanden. Auf der sehr erfolgreichen Messe Intersolar 2009 in München waren viele Zukunftsthemen der Solar-Energieforschung zu finden.

Deutsche Wissenschaftler machen mit ständig neuen Weltrekorden bei den Wirkungsgraden von sich reden. Aber es gibt auch kritische Töne: Die deutschen Stromkunden haben die Solarzellen-Hersteller bis Sommer 2008 mit mehr als 20 Milliarden Euro subventioniert. Dafür hat sich aber Deutschland an die Weltspitze in Forschung und Entwicklung gesetzt und kann daraus einen Nutzen ziehen.
Viele der Photovoltaik-Module kommen zwar aus Asien oder Amerika. Sie werden also nur zu einem Teil mit dem Geld deutscher Stromkunden finanziert. Aber auch hier gilt: Die Impulse kommen dem Weltmarkt zugute und damit dem globalen Wandel in der Energie-Erzeugung.

Der Durchbruch der solaren Energienutzung ist auf einem guten Weg. Zur Zeit (2009) liegt in Deutschland der Anteil an PV-Stromerzeugung zwar noch bei rund 1% der gesamten elektrischen Energie-Erzeugung. Dieser Anteil wächst aber beständig und bis 2050 könnten es über 25 % lokal erzeugter PV-Strom werden.

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Zu den wichtigen Zukunftsthemen gehören:

Rohstoffe, Produktion, Wirtschaftlichkeit

Das Mineral Quarz besteht zu 99 Prozent aus Silizium – einem der wichtigsten Rohstoffe des 21. Jahrhunderts. In jedem Computer oder Handy steckt der Halbleiter Silizium. Die Solarindustrie ist stark auf hoch reines Silizium angewiesen, um daraus kostengünstige Zellen zu fertigen.

Entwicklungen des Fraunhofer Institutes

Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes nutzen auch noch andere Halbleiter als Silizium. Sie haben ein Modul entwickelt, in dem das Sonnenlicht konzentriert wird. Der Wirkungsgrad ist im Vergleich zu herkömmlicher Technologie doppelt so hoch. Im Labor wurden 41,1% erreicht. Das Sonnenlicht wird mit Linsen 500-fach konzentriert und auf Germanium-Zellen (2×2 mm) gestrahlt. 48 Einheiten werden zu einem Modul zusammen gefaßt. Eine Versuchsanlage der DLR geht in Spanien in Betrieb.

Solartechnologie-Varianten

Für Solarzellen werden bisher ausschließlich “anorganische” Materialien wie Silizium, Germanium oder Indium verwendet. Einige Wissenschaftler erforschen hingegen die Anwendung von “organischen” Materialien – wie Kunststoffe und Farben.

Auf dem Weg zur Netzparität

Für Solartechnologien gibt es nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Argumente.
Wir bewegen uns also hin zum Durchbruch in eine solare Zukunft: Photovoltaik-Experten gehen davon aus, dass ab dem Jahr 2025 auf Grund technischer Fortschritte der Solarstrom weniger kostet, als konventionell produzierter Strom. “Grid-Parity” wäre erreicht. Das heißt, in irgendeinem Labor, einem Institut oder einer Fabrik werden gerade die Entdeckungen und Entwicklungen gemacht, die unsere Energieversorgung völlig neu gestalten werden.

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Kraftwerke im Süden

Im Süden (im Sonnengürtel südlich des 40. Breitengrads und in den Wüsten Nord-Afrikas mit jährlichen Globalstrahlungswerten von über 2250 kWh/m² ) läßt sich das Sonnenlicht effektiver nutzen. Rund 100 Solarprojekte sind in Spanien im Aufbau oder Betrieb. Die Andasol 1/2/3-Anlagen sollen Strom für 0,20 €/kWh erzeugen und man geht davon aus, dass bis 2025 der Erzeugerpreis auf 0,10 €/kWh sinken kann.

Viel Diskussion besteht zu den “Wüstenstrom-Projekten” der Desertec Industrial Initiative, die mit 400 Milliarden Euro bis 2050 aufgebaut werden sollen.

Über Stromleitungen könnte der im Süden produzierter Sonnenstrom nach Deutschland gelangen und hier zur Versorgung beitragen. Das Problem: Dafür müssen neue Stromleitungen gebaut werden – das dauert und ist sehr teuer. Aber viele neue Technologien (wie Netzstrukturen, HGÜ bis 800 kV allerdings mit 3% Verlusten auf 1000 km, Wärmespeicherung in Salzen, die verschiedene Konzepte für Stromerzeuger-Kraftwerke, Speicherung in Wasserstoff ) sind bereits vorhanden und bewähren sich in Versuchsanlagen.

Viele fragen sich, ob nicht der lokalen und regionalen Versorgung der Vorzug zu geben ist. Sehr viele gute Gründe sprechen dafür. Allerdings sollten alle weitreichenden Konzepte der Erneuerbaren Energien verfolgt werden. Es kann eine wichtige Ergänzung im Energie-Mix sein, wenn die großräumige Versorgung in Europa langfristig auch auf diese Komponente zurückgreifen kann, sobald ökologische und ökonomische Gründe dafür sprechen. Ohne starke politische Unterstützung sind solche Vorhaben jedenfalls nicht zu bewältigen, zumal sie neue Abhängigkeiten schaffen.

Die Kosten zur Nutzung der Sonnenenergie sind hoch.
Die Kosten, diese umweltfreundliche Energie nicht zu nutzen, sind womöglich weitaus höher.

 

Quellen: www.3SAT.de/hitec Hintergründe zur Sendung vom 16.7.2009, um 21.30 Uhr “Was kostet die Sonne?” – Würth Solar – Aktuelle Artikel der Stuttgarter Zeitung – Bild der Wissenschaft H/2009


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