Anti-Atom News

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Auf dieser Unterseite soll über die Verwendung und Weiternutzung der Kernenergie informiert und auch auf Aktionen dagegen hingewiesen werden.




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15.06.12: AKW Fessenheim – Eine Information

Nachdem der neue französische Präsident Hollande im Wahlkampf vorsprochen hat, das älteste und unsicherste AKW Frankreichs abzuschalten, hier ein kleiner Film zur Info:

››› weitere Info: Fessenheim-Aktuell vom BUND




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16.3.12: Pannen in Philippsburg nachträglich hochgestuft

Ein Problem im Notkühlsystem des Atomkraftwerks Philippsburg war im Januar 2010 offenbar gravierender als bisher bekannt. Das hat der Energieversorger EnBW eingestanden. Die zuständigen Landesbehörden üben weitere Kritik.

››› Artikel lesen bei Spiegel ONLINE




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Die Fukushima-Lüge

››› Sendung bei ZDF-Zoom vom 7.3.2012   29:14
››› ggf. bei Youtube, falls beim ZDF nicht mehr aufrufbar

Der Film berichtet über die kriminellen Machenschaften des sogenannten Atomdorfes und die Verquickungen mit der Politik, die letztendlich mit zu der Atom-Katastrophe in Japan geführt haben. Zudem werden schwere Bedenken geäußert, dass die Katastrophe noch längst nicht vorbei ist und noch über viele Jahrzehnte die Gefahr einer weiteren Kernschmelze (diesmal unter freiem Himmel) besteht. Dies könnte dann zu noch weitaus größeren Verseuchungen in Japan führen.

weitere Videos zum Thema:




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››› weitere Infos bei www.ausgestrahlt.de – eine der Demos auch in Neckarwestheim




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IPPNW-Presseinformation vom 19.1.2012

Auch in Frankreich erkranken mehr Kinder im Umkreis von Atomkraftwerken an Leukämie

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Im Umfeld von französischen Atomkraftwerken sind laut der sogenannten Geocop-Studie des französischen Medizin-Instituts Inserm zwischen 2002 und 2007 fast doppelt so viele Kinder unter 15 Jahren an Leukämie erkrankt wie im Landesdurchschnitt. “Die Ergebnisse der neuen Studie aus Frankreich reihen sich ein in die Ergebnisse der Studien zum Leukämierisiko bei Kleinkindern im Nahbereich von Atomkraftwerken aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz”, erklärt der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein. Die französische Studie ist für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung und der Zunahme von Leukämieerkrankungen bei Kindern.




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9.12.11: Oettinger plant Atomoffensive

Die Europäische Union setzt laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) weiter im großem Stil auf die Atomkraft, ein Grundsatzpapier sieht bis zu 40 neue AKW in 20 Jahren vor. Damit bahnt sich ein Streit zwischen der Bundesregierung und dem deutschen EU-Kommissar Oettinger an.

››› weiter lesen bei Spiegel ONLINE




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2.12.11: Neue Kernspaltung in Fukushima befürchtet

Im japanischen Unglücks-AKW Fukushima hat angeblich eine neue Kernspaltung stattgefunden.

Der Kraftwerksbetreiber Tepco bestätigte, im Reaktor 2 sei das Gas Xenon 133 und 135 gefunden worden. Bei den Gasen handelt es sich um Nebenprodukte einer atomaren Reaktion.

Da diese radioaktiven Isotope über nur geringe Halbwertszeiten verfügen, können diese erst kürzlich entstanden sein. Die Halbwertszeit von Xenon 133 beträgt etwa fünf Tage, die von Xenon 135 weniger als 10 Stunden. Strahlungs-, Druck-, und Temperaturverhältnisse im Reaktor seien jedoch nur unwesentlich verändert, so Tepco.




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2.12.11: Die Anti-Atom-Bewegung in Frankreich

Auch bei unseren Nachbarn in Frankreich regt sich immer mehr Widerstand gegen das “Nationalheiligtum Atomenergie”. Als Beispiel hier Websites des Netzwerks Sortir du nucléaire – allerdings teilweise nur in französischer Sprache:




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15.11.11: Ein Endlager-Verwirrspiel der Bundesregierung?

Einen „Neustart“ bei der Endlagersuche verkündete Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) pünktlich zum Karnevalsbeginn am 11.11.11. Bundesweit und nicht mehr nur in Gorleben solle nun nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll gesucht werden, erzählte er nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten, und betonte, dass er in Gorleben „keine Fakten“ mehr schaffen wolle. Wie passen diese Aussagen mit dem zusammen, was anscheinend immer noch in Gorleben passiert?

››› Artikel lesen bei www.ausgestrahlt.de




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12.09.11: Fukushima – das Unheil nimmt weiter seinen Lauf

Sechs Monate nach dem GAU ist die Lage in Fukushima nach wie vor verheerend. Die Aussichten für die Zukunft der Region und ihrer Menschen sind düster.

››› Artikel lesen bei www.greenpeace.de




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16.6.11: US-Atomkraftwerk von Flut bedroht

Das seit Ende Mai andauernde Hochwasser am Missouri-River bedroht das AKW Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska. Das Kraftwerk ist bereits vollständig von Wasser umgegeben und gleicht einer Insel in den braunen Fluten.

Mit Sandsäcken und Wasserpumpen wird versucht, den Reaktor vor einer Überflutung zu schützen. Das US-Militär warnt davor, dass der Pegel des Flusses noch weiter ansteigen wird und das Hochwasser noch für mehrere Wochen andauern kann. Auch eine Flutwelle, ausgelöst durch einen Dammbruch, kann nicht ausgeschlossen werden …

››› Bild und Artikel weiter lesen bei www.greenpeace.de




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9.6.11: Japan-Dossier: Fukushima

Auf der Sonnenseite von Franz Alt werden laufend alle Nachrichten, Kommentare, Hintergründe über den Notstand in Japan in einem Dossier zusammengefasst.

››› zum Dossier

Dort verlinkt ist auch ein Artikel von ZEIT ONLINE der u.a. eine Tabelle mit den derzeitigen Schadenszuständen der Reaktorblöcke 1 bis 4 enhält – zum Zeit-Artikel vom 4.6.2011.




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12.4.11: Japan beurteilt Fukushima jetzt wie die Tschernobyl-Katastrophe

Höchste Gefahrenstufe

Ein weiteres starkes Erdeben, ein Feuer auf dem Gelände der AKW-Ruine Fukushima – die schlechten Nachrichten aus Japan reißen nicht ab. Die Regierung in Tokio stuft das Atomunglück jetzt als ebenso schwer ein wie den Reaktorunfall in Tschernobyl.

››› Artikel lesen bei www.spiegel.de




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7.4.11: US-Experten warnen vor versteckten Fukushima-Risiken

Betreiber Tepco meldet erste Erfolge am AKW Fukushima – aber amerikanische Atomexperten fürchten neue Probleme. In einem vertraulichen Gutachten der US-Atomaufsicht, das jetzt durchgesickert ist, wird deutlich: Die Gefahr ist größer als bisher vermutet …

››› Artikel lesen bei www.spiegel.de




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28.3.11: Pandoras Atomkraftwerke

Von der Überwälzung der AKW-Risiken auf die Allgemeinheit

Die Risiken der Atomenergie spiegeln sich nicht in dem Preis des Atomstroms, sondern werden auf die Allgemeinheit überwälzt. Eine verstärkte Internalisierung der Kosten wäre die Voraussetzung für einen ökonomischeren Energie-Mix.

››› Artikel vom 25. März bei NZZ online




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26.3.11: Arte-Film „Der erste Tag“ – eine fiktive Geschichte

Niederösterreich, Bezirk Horn, um genau 4.05 Uhr morgens: In einem tschechischen Kernkraftwerk wird ein Störfall der Alarmstufe rot registriert. Das Krisenkoordinationszentrum des österreichischen Bundesministeriums löst Strahlenalarm aus. Die Behörden reagieren professionell und sind doch mit einer Katastrophe konfrontiert, der man in keiner Übung gerecht werden kann. Es wird von der Wetterlage abhängen, wo die aufziehende Gewitterfront ihre hochkonzentrierte Radioaktivität abregnet …

››› Film online anschauen – Erstsendung am 25.3.11, 22:16 Uhr, 88:25 Min.




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21.3.11: Die Problematik der Sicherheit von hoch strahlendem Atommüll in Deutschland

Unser Vereinsmitglied Martin Lutze beschreibt in einer Mail sehr drastisch die Mängel und die unglaubliche Verquickung der deutschen Politik mit der Atomindustrie im Umgang mit den hochradioaktiven Abfällen der AKWs.

››› lesen




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19.3.11: Seit dem 16.3. keine Veröffentlichung der Radioaktivitätsmessungen mehr vom Deutschen Wetterdienst

Bei einem heute gesendeten Interview von N24 zu der schrecklichen Katastrophe im japanischen AKW Fukushima I erwähnte der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil dass der Deutsche Wetterdienst seit dem 16. März keine Radioaktivitätsmessungen mehr veröffentlicht. Dies sei eine Regelung, die die Bundesregierung von der ehemaligen DDR übernommene hat.

Wir Deutsche sind von diesen schrecklichen Ereignissen durch die sehr große Entfernung nicht unmittelbar mit Leib und Leben bedroht. Trotzdem - wenn das wirklich so stimmt - ist gerade diese Art von Politik mit Blick auf das von Frau Merkel verkündete Moratorium alles andere als vertrauenserweckend!

21. bis 24.3.11: Nachtrag

Eine Überprüfung ergibt: Es gibt z.Z. doch Daten, vom Deutschen Wetterdienst und vom Bundesamt für Strahlenschutz. Allerdings sind darin auch (noch) keine erhöhten Werte enthalten, bzw. sind die typischen Gau-Radionuklide Cäsium 137 und Jod 131 unter der Nachweisgrenze. Hier die Links:




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16.3.11: Mahnwache „Fukushima ist überall“

Rede von Bernd Hecktor am Backnanger Gänsebrunnen   ››› lesen




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15.3.11: Kritische Stimmen zum angekündigten Moratorium der Bundesregierung

Viele Bürger sehen in den heutigen Ankündigungen der Bundesregierung nur ein allzu durchsichtiges Manöver um die Stimmung im Wahlkampf zu beeinflussen. Eine echte und ehrliche Maßnahme würde mindestens die Rücknahme des Ausstiegs aus dem Ausstieg bedeuten. Hier zwei kritische Artikel:

Sicherheitsüberprüfungen für Atomkraftwerke fanden längst statt

Zum dreimonatigen Atom-Moratorium nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung:
1. Umfangreiche Periodische Sicherheitsüberprüfungen (PSÜs) werden auf der Grundlage des Atomgesetzes seit vielen Jahren für alle deutschen Atomkraftwerke durchgeführt. Für alle Reaktortypen liegen umfangreiche gutachterliche Stellungnahmen zum Sicherheitsstandard der Gesamtanlagen wie auch zu spezifischen Schwachstellen vor.

››› weiter lesen bei www.ippnw.de

IPPNW warnt vor Wählertäuschung

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW befürchtet, dass Union und FDP die Wählerinnen und Wähler mit dem für heute erwarteten Beschluss zur Atompolitik massiv täuschen wollen. Entscheidend ist nach Auffassung der Organisation allein die Frage, ob es vor den bevorstehenden Wahlen einen Beschluss gibt, Atomkraftwerke in Deutschland endgültig stillzulegen. Die IPPNW warnt auch ausdrücklich vor nur vorübergehenden Anlagenstillständen, wenn es allein darum geht, Wahlen nicht zu verlieren.

››› lesen bei www.ippnw.de




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14.3.11: Kalifornien fürchtet das nächste Beben

Die Erdbebenkatastrophe in Japan hat in den USA eine Debatte über die Sicherheit der kalifornischen Atommeiler ausgelöst. Auch dort kann es zu Erdbeben kommen.

… liegt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Bebens innerhalb der nächsten Jahrzehnte bei mehr als 90 Prozent.

››› Artikel lesen bei www.zeit.de




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Menschenkette am 12. März 2011 zwischen Neckarwestheim und Stuttgart

Unbekannte Autoren haben diesen kleinen Film bei YouTube eingestellt. Danke, super gemacht, bringt das Anliegen vieler der ca. 60.000 Beteiligten wirklich auf den Punkt!

››› und Bildserie bei www.ausgestrahlt.de




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11.3.11: Atomarer Notstand in Japan

Mehrere Kraftwerke haben sich nach dem Beben automatisch abgeschaltet. Einige der für Beben bis zu einer Stärke von 8,25 ausgelegten Anlagen sind schwer beschädigt. Noch soll keine Radioaktivität ausgetreten sein.

Die Regierung in Tokyo hat den atomaren Notstand ausgerufen. Das berichten japanische Medien. Es ist das erste Mal, dass sich die Regierung dazu genötigt sieht, seit im Jahr 2000 ein entsprechendes Gesetz zur atomaren Sicherheit verabschiedet worden war. Es sieht vor, den Notstand zu erklären, wenn Radioaktivität austritt oder das Kühlsystem eines Kernkraftwerks ausfällt. Insgesamt sollen sich elf japanische Atomkraftwerke automatisch abgeschaltet haben.

Nachtrag 12.3.11, 10:00 Uhr: Bilder bei NTV zum AKW Fukushima I – Rauch über dem Kraftwerk nach einer Explosion. Ob bereits eine Kernschmelze ähnlich dem Umfang von Tschernobyl stattfindet, kann im Augenblick noch nicht gesagt werden. Für ein zweites, 12 km entferntes, AKW Fukushima II wurde inzwischen auch der Notstand ausgerufen. Aktuelle Infos im n-tv livestream oder bei www.greenpeace.de




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11.3.11: Neubau für Atomforschung sorgt für Protest

Karlsruher Institut will neue Reaktortypen erforschen

Nach dem umstrittenen Castor-Transport aus der Karlsruher Wiederaufarbeitungsanlage sorgt nun die nächste kerntechnische Anlage für Aufregung: Das Europäische Institut für Transurane will seine Atomforschung in einem Neubau konzentrieren. Anwohner wehren sich dagegen.

››› Filmbeitrag aus Baden-Württemberg aktuell vom Freitag, 11.3.2011, 18.00 Uhr




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16.2.11: Castor-Transport – Die heiße Nacht in Karlsruhe

Insgesamt rollen 56 Tonnen radioaktiver Abfall aus der vor zwei Jahrzehnten stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage in Karlsruhe (WAK) nach Lubmin.

››› Fotostrecke bei www.stern.de




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16.2.11: Altmeiler Neckarwestheim I

Lohnt sich die Nachrüstung?

Der Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Neckarwestheim I steht offenbar auf der Kippe. Die EnBW als Betreiber macht ihre Entscheidung davon abhängig, wie viel sie für eine sicherheitstechnische Nachrüstung des Altmeilers investieren muss. Nachdem der Reaktor bereits die verlängerte Laufzeit nutzt, dringt die Atomaufsicht nun auf die mit der Änderung des Atomgesetzes geforderten höheren Sicherheitsreserven. Ein entsprechendes Konzept wird derzeit von dem Energiekonzern erarbeitet.

Nach Einschätzung des Umweltministeriums dürften die Maßnahmen einen dreistelligen Millionenbetrag erfordern …

››› Quelle und weiter lesen bei www.stuttgarter-zeitung.de




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SAT1-Katastrophenfilm: RESTRISIKO – 18.1.11, 20:45

Mit Sicherheit unsicher?

mit Ulrike Folkerts, Thomas Sarbacher, Mattias Koeberlin u.a. – 01:34:14

Das Szenario: Der Nuklearunfall im Kernkraftwerk Oldenbüttel ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik. Zwei Millionen Menschen müssen evakuiert werden.

  • Der Film kann online angesehen werden und weitere Filmbeiträge zu diesem Thema (Themenabend) bei www.sat1.de
  • Filmkritik bei Wikipedia

Nachtrag 11.2.11: Der Film ist leider bei SAT1 nicht mehr online verfügbar, aber es lohnt sich immer mal ein Blick nach YouTube – dort ggf. der Film in Teilen.




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21.12.10: Stoppt Krümmel!

Kampagne von .ausgestrahlt:
„Hamburg sagt: Tschüss Vattenfall!“

Das AKW Krümmel hat durch unzählige, gefährliche Störfälle immer wieder Schlagzeilen gemacht. Seit einem Brand und mehreren Notabschaltungen im Sommer 2007 steht es still. Der von Vattenfall betriebene Reaktor zählt zu den störanfälligsten der Republik. Anstatt den Pannenmeiler ein für alle mal abzuschalten, will Vattenfall Krümmel im Frühjahr 2011 wieder ans Netz nehmen.

››› Quelle und mehr bei www.tschuess-vattenfall.de




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Das Märchen vom sauberen Atomstrom

Premiere des Kinofilms “YELLOWCAKE” am 13.12. in Berlin




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Minister verweigert Ausfuhrgenehmigung

6.12.10: Röttgen stoppt Atomtransport nach Russland

Der umstrittene Atommülltransport aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland findet vorerst nicht statt. Das teilte Bundesumweltminister Norbert Röttgen mit. In der russischen Wiederaufarbeitungsanlage Majak sei eine schadlose Verwertung der Brennelemente nicht möglich. Deswegen entfalle “gegenwärtig” die Möglichkeit, die Brennelemente dort wiederaufzuarbeiten.

››› weiter lesen bei www.tagesschau.de




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26.11.10: Atomendlager: Erhöhte Krebs-Raten rund um die Asse

Im Umfeld des maroden Atomendlagers Asse bei Wolfenbüttel ist eine erhöhte Zahl von Leukämie-Fällen bei Männern festgestellt worden. Frauen erkranken dort weit öfter an Schilddrüsenkrebs als anderswo. Die Gründe sollen nun erforscht werden …




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23.11.10: Der ARTE-Film “Alptraum Atommüll” kann z.Z. wieder bei YouTube angesehen werden




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9.11.10: Regierung will Atommüll nach Russland schicken

Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge drei Castor-Atomtransporte nach Russland. Es handelt sich demnach um Atommüll aus einer einstigen DDR-Forschungsanlage. Umweltschützer warnen vor dem Vorhaben – das Atomzentrum im Ural sei nicht sicher.




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Infos zu den Castor-Protesten vom 6. bis 9.11.2010

Die nachfolgenden Links stellen eine kleine Auswahl dar. Auf den jeweiligen Websites finden sich weitere Artikel, Filme und Hintergrundinformationen zu diesem Thema.




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13.9.10: Überschüssiger Atomstrom – Sieben Meiler könnten weg

Deutschland hat im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr Strom exportiert als eingeführt. Auf sieben Atomkraftwerke könnte das Land verzichten.

››› Artikel lesen bei taz.de




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12.9.10: Zweifelt Röttgen am Atomkompromiss?

Die geplanten Akw-Laufzeiten werden vor dem Verfassungsgericht keinen Bestand haben, soll Umweltminister Röttgen gesagt haben. Sein Ministerium dementiert die Darstellung.

››› Artikel lesen bei www.zeit.de




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9.9.10: Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung – weniger Sicherheit für Altreaktoren

››› Beitrag in der Sendung MONITOR (Film)
››› oder alternativ als Pressemeldung (Text)

In dem Beitrag werden Fachleute zu den neuen Sicherheitsauflagen bei der Laufzeitverlängerung der AKWs befragt. Das Ergebnis ist niederschmetternd!




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Anti-Atom-Aktionen am 24.7. in Stuttgart und Ulm

Die Bundesregierung möchte Ernst machen mit der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und nun brodelt und gährt es ganz heftig in der Anti-Atom-Bewegung. Viele, die die Sache für erledigt hielten und sich in den vergangenen Jahren zurückgezogen haben, wurden in den vergangenen Monaten wieder aktiv und wollen es nicht hinnehmen, dass Atommeiler gegen den klaren Willen der Bevölkerung immer länger weiterlaufen, obwohl sie von Jahr zu Jahr gefährlicher werden.

Aktuell wird in Süddeutschland am Samstag, den 24. Juli in Stuttgart und Ulm gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstriert.

In Stuttgart findet am 24. Juli um 14 Uhr eine Demonstration vor dem Umweltministerium am Kernerplatz statt – nähere Informationen bei www.endlich-abschalten.de

In Ulm findet am 24. Juli ein regionaler Aktionstag statt, mit dem insbesondere auf die Risiken des Atomkraftwerks Gundremmingen aufmerksam gemacht werden soll – nähere Informationen bei www.atomausstieg-jetzt-ulm.de

Weiterhin soll am 18. September eine erneute bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin stattfinden.

Nachtrag: ››› Bericht und Bilder von der Kundgebung in Stuttgart




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12.05.10: Was ändert sich durch die Wahl in NRW?

Führen neue Mehrheiten im Bundesrat jetzt doch zum ursprünglich von Rot-Grün beschlossenen Abschalten der AKWs?

SPD und Grüne haben im Landtagswahlkampf Nordrhein-Westfalen behauptet, dass die Atompläne der Bundesregierung zu stoppen sind, wenn die schwarz-gelbe Regierung in Düsseldorf abgewählt wird und sich dadurch die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat ändern. Auch wenn noch nicht entschieden ist, wer mit wem zukünftig in NRW regiert, ist schon klar, dass die Bundesregierung keine Mehrheit im Bundesrat mehr haben wird.

Doch die Juristen sind sich nicht einig, ob eine Änderung des Atomgesetzes wirklich durch den Bundesrat muss …

››› Quielle und weiter lesen bei www.ausgestrahlt.de





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27.04.10: Die „Akte Gorleben“ – Bericht von Greenpeace

››› siehe Artikel in der Rubrik Bemerkenswert





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14.02.10: „Der Staat ist kein Händler“ – Tagesspiegel-Interview mit Minister Norbert Röttgen

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen über den Anfang und das Ende der Brücke Atomenergie. Ein Interview mit Robert Birnbaum und Dagmar Dehmer erschienen im Tagesspiegel.

Zitat daraus: „Wollen wir diese grundlegende Erneuerung – oder haben wir das bloß mal so gesagt? Und es ist eine grundlegende Erneuerung, die aussichtsreich, technologiebasiert und mittelständisch ausgerichtet ist. Das wird eine andere Energieversorgung sein als heute.“

(Artikel war eine Zeit lang zu lesen bei www.norbert-roettgen.de)




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15.01.10: Einsturzgefahr – der Atommüll wird aus marodem Lager Asse geholt

Das Bundesamt für Strahlenschutz treibt zur Eile: Der Atommüll in dem einsturzgefährdeten Lager Asse muss wieder herausgeholt werden, heißt es in einem Gutachten für Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Die Bergung der Müllfässer kostet Milliarden. Jetzt beginnt der Streit um die Kosten.

››› Quelle und weiter lesen bei www.welt.de

Neben dem Herausholen gibt es noch zwei weitere, momentan weniger bevorzugte Optionen. Alle müssen als nicht optimal und risikobehaftet bewertet werden.

Damit alle Interessierten die fachliche Bewertung der drei Stilllegungsoptionen nachvollziehen können, veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf einer extra eingerichteten Website den Optionenvergleich als interaktive Bildschirmversion: www.endlager-asse.de




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09.01.10: Neckarwestheim und Philippsburg – Rekord bei Atompannen

Der Countdown für das Kernkraftwerk Neckarwestheim I läuft. Irgendwann im Frühjahr, wird die Reststrommenge des Reaktorblocks erschöpft sein. Nach dem derzeit geltenden Atomgesetz würde die Betriebserlaubnis des 1976 ans Netz gegangenen Meilers dann automatisch erlöschen.

Der einzig gangbare Weg scheint jedoch eine Strommengenübertragung von einem jüngeren Reaktor – so wie der Betreiber sie schon einmal, nämlich von Neckarwestheim II, beantragt hat. Dies wurde damals vom Bundesumweltminister Gabriel abgelehnt und ist derzeit noch beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim als Rechtsstreit anhängig. Offen ist nun, ob das Ergebnis abgewartet wird oder ob die EnBW ihren Antrag – ähnlich oder anders – neu stellt. Es wird erwartet, dass er von der neuen Bundesregierung genehmigt wird.

Brisant: Nach einer jetzt von den Grünen im Bundestag und Landtag öffentlich gemachten Störfallbilanz des Bundesamtes für Strahlenschutz liegt Neckarwestheim I auf Platz zwei hinter dem Reaktor Brunsbüttel, der nach schweren Pannen seit längerem abgeschaltet ist. Ähnlich ungünstig soll auch der Reaktor Philippsburg I abschneiden.




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06.01.10: Das Atomstrom-Land Frankreich fürchtet durch den Winter-Einbruch den Blackout

Die französische Stromwirtschaft befürchtet seit Wochen massive Pannen, die ganze Regionen ins Dunkel stürzen könnten. In einzelnen Städten wie Nizza oder Marseille musste sie die Stromzufuhr kurz vor Weihnachten bereits einmal eine Stunde lang für zwei Millionen Haushalte kappen, um den großen Blackout zu verhindern. In der Bretagne herrscht derzeit elektrische “Alarmstufe rot” – die höchste überhaupt. Die Bürger werden aufgerufen, die Raumtemperaturen um zwei Grad zu senken. Lieber etwas schlottern als vor dem Totalausfall zittern, lautet die Devise an der verschneiten französischen Atlantikküste.

››› weiter lesen bei www.derstandard.at




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Dreikönigskundgebung

“Fakten schaffen – Atomkraft abschalten”

06.01.2010, 10:30 Uhr, Oberer Schloßgarten am Staatstheater in Stuttgart

Der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und der BUND-Landesverband Baden-Württemberg rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn zu einer Kundgebung am 6. Januar 2010 um 10.30 Uhr am Staatstheater Stuttgart auf. Anlass ist die dortige Dreikönigskundgebung der FDP.

››› weiterlesen bei www.energiewendeheilbronn.de

Nachtrag: Bericht vom 7.1.2010




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100 Teilnehmer für Evakuierungs-Übung am 12. Dezember 09 in Heilbronn gesucht

Block 1 des Atomkraftwerks Neckarwestheim ist schon 33 Jahre alt – jetzt soll die Restlaufzeit womöglich auch noch verlängert werden. Das ist Grund genug für uns die Evakuierung nach einem Störfall zu üben

Anhand eines fiktiven Unfallszenarios wird eine Evakuierung durchgespielt. Die Katastrophenschutzbehörde hat Pläne für die Evakuierung der Bevölkerung bis zu einer Entfernung von 10 km um den Standort des Kernkraftwerkes vorbereitet. Demzufolge soll z.B. der Heilbronner Stadtteil Horkheim mit 4.100 Einwohnern Unterbringung in Nürtingen erhalten.

››› weiterlesen bei www.energiewendeheilbronn.de




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Dezember 09: Atomlobby raus aus der Atomaufsicht!

Offener Brief an Umweltminister Röttgen

Ein Atomlobbyist als oberster Atomaufseher der Bundesregierung? Kein Witz! Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat den Juristen Gerald Hennenhöfer zum Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit berufen. Hennenhöfer hat in den vergangenen 15 Jahren auf allen seinen Posten stets lupenrein die Interessen der Atomindustrie vertreten. So wird der Bock zum Gärtner.

››› mehr und zur online-Unterschrift bei www.ausgestrahlt.de




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15.10.09: Schwarz-Gelb strahlt – Comeback für Atomkraft?

Diskussion mit Leo Busch und Tanja Gönner, der Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg.

Gönner sagt: “Wir gehen davon aus, dass die Kernenergie länger nötig ist als bisher geplant, um eine klimafreundliche, wirtschaftliche, versorgungssichere Energiepolitik zu haben. Aber wir müssen erst noch genauer analysieren, wie lang wir die Atomenergie als Brückentechnologie brauchen.”

››› Videofilm der Diskussion bei busch@n-tv – gesendet bei N-TV
››› Hintergründe – auch bei /www.n-tv.de/busch




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13.10.09 – Dokumentarfilm: Alptraum Atommüll

Während die Gefahren der Erderwärmung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen, preisen Industrielle und Politiker die Atomkraft als die geeignetste Energiequelle der Zukunft an: sauber, kontrollierbar und gefahrlos für Umwelt und Gesundheit. Für den Verbraucher ist es schwer, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen.

Der Dokumentarfilm “Albtraum Atommüll” versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Er macht sich in Frankreich, Russland, den USA und Deutschland auf die Suche nach der Wahrheit über den Atommüll. Dabei geht es nicht zuletzt auch um Fragen nach der Informationspolitik zu diesem Thema, es geht um die verschiedenen Akteure und Interessengruppen und darum, inwieweit man überhaupt von einem “demokratischen Umgang” mit dem Thema Atomkraft sprechen kann.

Quelle ARTE F, Regie: Eric Guéret, Dauer: 1h38min

 

mehr zum Thema Atomkraft auf dieser Website:

Termine aktueller Anti-Atom-Aktionen bei:   .ausgestrahlt  ››
oder auch beim
Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim ››

100 gute Gründe gegen Atomkraft:
Quelle: Elektrizitäts- Werke Schönau, Lizenz

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